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Immer wieder Gandhi

Von werner | Januar 27, 2010

Vikas-Swarup

 

Vikas Swarup

 

 

 

Immer wieder Gandhi

 

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

 

 

Vikas Swarup 1963 geboren in Allahabad, studierte Geschichte, Psychologie und Philosophie in Allahabad, seit 1987 als Diplomat in der Türkei, den USA, Äthiopien, England und Pretoria, seit 2009 Generalkonsul in Osaka. 2006 erschien sein Roman „Rupien! Rupien!“, der in zahlreiche Länder verkauft, von Danny Boyle verfilmt und rasch zum internationalen Bestseller wurde. Bernhard Robben lebt als Journalist und Übersetzer in Brunne, wo er aus dem Englischen u.a. Hanif Kureishi, Ian McEwan, Brian Moore und Frank Ronan übersetzt.

 

Vicky Rai, kaltblütiger Sohn des indischen Innenministers und selbst ein erfolgreicher und korrupter Unternehmer, ist erschossen worden, und das auf dem Fest, das er zur Feier seines Freispruchs schmeißt. Er stand unter Mordanklage, nachdem er das Barmädchen Ruby Gill getötet hatte: Ruby hatte sich geweigert, ihm nach der Sperrstunde noch einen Drink zu servieren. Der Fall ist heikel, denn die Öffentlichkeit ist empört über Vicky Rais Machenschaften und Arroganz. Sechs Personen haben eine Pistole und könnten ihn somit umgebracht haben, alle sechs hatten aufgrund der aberwitzigsten Geschichten mit Vicky Rai Kontakt. Warum sie ihn kannten. Welche unglaublichen Dinge geschahen, die sie zur Party führten, und warum sie sogar ein Interesse an Vickys Tod haben könnten, das erzählt Vikas Swarup dem staunenden Leser auf seine unnachahmliche Weise. Ein Feuerwerk an Ideen, ein Plot, der Kapriolen schlägt – alle Fans von „Rupien! Rupien!“ dürfen sich auf einen würdigen Nachfolger freuen.

 

ISBN 978-3-462-04165-1

 

 

Preis: 22.95

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Das Haus der fünf Sinne

Von werner | Januar 27, 2010

Nadeem-Aslam

Nadeem Aslam

 

Das Haus der fünf Sinne

 

Verlag: Rowohlt

 

 

 

Nadeem Aslam wurde 1966 in Gujranwala, Pakistan geboren, musste das Land wegen des Widerstands seines Vaters gegen das Zia-Regime als Jugendlicher verlassen, studierte in England Biochemie und Literatur und lebt heute in London. Für seinen Romanerstling „Season of the Rainbirds“ (1993) wurde er mit dem Betty Trask Award ausgezeichnet, für „Atlas für verschollene Liebende“ u.a. mit dem Kiriyama Pacific Rim Prize 2005.

 

Eine verwunschene, aufgegebene Parfümmanufaktur im Schatten der Tora-Bora-Berge Afghanistans: An die hohen Decken der Wohnräume sind Bücher genagelt, im Keller leuchtet golden ein riesiger Buddhakopf. Hier lebt Marcus Caldwell, ein englischer Witwer, dessen afghanische Frau von den Taliban gesteinigt wurde. Und hierher kommt Lara eine Russin auf der Suche nach ihrem vermissten Bruder. Einst hat er Marcus`Tochter Zameen geliebt. Doch auch Zameen ist tot – ein Opfer der Zeit, in die sie hineingeboren wurde…

 

ISBN 978-3-498-00077-6

 

Preis: 19,95

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Die zitternde Frau

Von werner | Januar 27, 2010

Siri-Hustvedt

Siri Hustvedt

 

Die zitternde Frau

 

Verlag: Rowohlt

 

Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der New Yorker Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Sie lebt in Brooklyn und ist mit dem Schriftsteller Paul Auster verheiratet, mit dem sie eine Tochter hat. Bekannt wurde sie mit den Romanen „Die unsichtbare Frau“, „Die Verzauberung der Lily Dahl“ und, vor allem, mit den internationalen Bestsellern „Was ich liebte“ und „Die Leiden eines Amerikaners“.

 

Dies ist die Geschichte einer mysteriösen „Störung“ und derjenigen, die von ihr befallen wurde: die bekannte New Yorker Schriftstellerin Siri Hustvedt.

2003 starb ihr Vater, ein Universitätsprofessor. Fast drei Jahre später hält Hustvedt eine Gedenkrede auf ihn an seiner Alma Mater. Mitten in ihrer Ansprache befällt sie ein unkontrollierbares Zittern. Sie steht die Rede durch und wundert sich: Bühnenangst hatte sie vorher nie. Kurz darauf, bei einem Uni-Vortrag über ihre Schreibkurse für psychisch Kranke, wiederholt sich das Ereignis. Diesmal kann sie es nicht vor ihrem Publikum verbergen.

 

ISBN 978-3-498-03002-5

 

Preis: 18,95

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Ich kann jeder sagen

Von werner | Januar 27, 2010

Robert-Menasse

Robert Menasse

 

Ich kann jeder sagen

 

Verlag: Suhrkamp

 

 

Robert Menasse, geboren 1954 in Wien studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina. Er lebt als Romancier und Essayist in Wien und Amsterdam. Er veröffentlicht die Romane „Sinnliche Gewissheit“ (1988), „Selige Zeiten, brüchige Welt“ (1991), „Schubumkehr“ (1995), „Die Vertreibung aus der Hölle (2001) und Don Juan de la Mancha oder Die Erziehung der Lust, 2007. 2005 erschien „Das war Österreich“. …

Alles kommt wieder. Sogar die Erinnerungen. Wann war sie zu Ende, die Nachkriegsordnung? Als die Mauer fiel? An diesen 9. November 1989 wird sich das junge Paar, das die Hochzeitsnacht vor dem Fernseher verbrachte, ein Leben lang erinnern. Es hat in dieser Nacht deutsche Geschichte erlebt. Zufällig. Denn eigentlich wollten sie  nur so schnell wie möglich heiraten. Und der nächste freie Termin beim Standesamt war der 9. November. Der 9. November war für den Vater des Bräutigams bis dahin mit dem Jahrestag der „Reichskristallnacht“ verknüpft. „Pah, Geschichte“. Sagt der Nachgeborgene.

 

ISBN 978-3-518-42114-7

 

Preis: 17,80

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Am Anfang war die Nacht Musik

Von werner | Januar 27, 2010

Alissa-Walser

Alissa Walser

 

Am Anfang war die Nacht Musik

 

Verlag: Piper

 

 

 

Alissa Walser, geb. 1961, lebt und arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Malerin in Frankfurt am Main. Von ihr erschienen bislang die beiden Erzählungsbände „Dies ist nicht meine ganze Geschichte“ (1996) und „Die kleinere Hälfte der Welt“ (2000). Für die Kurzgeschichte „Geschenkt“ wurde sie mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet.

Wien, im Januar 1777. Franz Anton Mesmer, der vielleicht berühmteste Arzt seiner Zeit, wird vom Hofrat Paradis gebeten, seine Tochter Maria Theresia zu heilen, eine blinde Pianistin und Sängerin, die als Wunderkind sogar schon vor der Kaiserin spielen durfte. Als Mesmer das Mädchen in sein magnetisches Spital aufnimmt, ist sie zuvor von unzähligen Ärzten beinahe zu Tode kuriert worden. Mesmer ist überzeugt, ihr endlich helfen zu können und hofft, durch diesen spektakulären Fall für seine „magnetische Methode“ endlich die ersehnte Anerkennung der akademischen Gesellschaften zu erlangen. Auch über ihre gemeinsame tiefe Liebe zur Musik lernen Arzt und Patientin einander verstehen. Trotz rasch einsetzender Heilerfolge entfesseln die maßgebenden Köpfe der Zeit einen Aufsehen erregenden medizinischen Skandal.

 

ISBN 978-3-492-05361-7

 

Preis: 19,95

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Der Koch

Von werner | Januar 27, 2010

Der-Koch

Martin Suter

 

Der Koch

 

Verlag: Diogenes

 

 

Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, ist Schriftsteller, Kolumnist (er schrieb die wöchentliche Kolumne Business Class und verfasste die Geschichten um Geri Weibel) und Drehbuchautor (u.a. schrieb er das Drehbuch zu dem Film Giulias Verschwinden, 2009). Seine Romane – zuletzt erschien „Der letzte Weynfeldt“ sind auch international große Erfolge. Suter lebt mit seiner Familie in Spanien und Guatemala.

 

Maravan, 33, tamilischer Asylbewerber, arbeitet als Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal, tief unter seinem Niveau. Denn Maravan ist ein begnadeter, leidenschaftlicher Koch. In Sri Lanka hatte ihn seine Großtante in die Kochkunst eingeweiht, nicht zuletzt in die Geheimnisse der aphrodisischen Küche. Als er gefeuert wird, ermutigt ihn seine Kollegin Andrea zu einem Deal der besonderen Art: einen gemeinsamen Catering für Liebesmenüs. Anfangs kochen sie für Paare, die eine Sexualtherapeutin vermittelt. Doch der Erfolg von Love Food spricht sich herum, und eine viel zahlungskräftigere Klientel bekundet Interesse: Männer aus Politik und Wirtschaft – und deren Grauzonen. Maravan hat Sorge, das Geschäft könne „unanständig“ werden. Und das wird es.

Doch er benötigt das Geld dringend, um seine Familie in Sri Lanka am Leben zu erhalten.

 

ISBN 978-3-257-06739-2

 

Preis: 21,90

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